Teil eines Werkes 
7. Band, Erzählungen von den Kreuzfahrern : 2. Erzählung, Der Talisman : 2. Theil (1826) Tales of the Crusaders. The Talisman
Entstehung
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27 milderte ſein Forſtgeſetzbuch in England, anſtatt daß er es in dem heiligen Lande durchzuſetzen ſucht.

Eine boͤſe Sache, Herr Kenneth, erwiederte de Vaur, die Achſeln zuckend, wie einer, der einem gefaͤhrlichen oder unangenehmen Thema ausweichen willeine tolle Welt, Herr Ritter, ich muß Euch jetzt Lebewohl ſagen, und ſogleich ins Zelt des Ko⸗ nigs zuruͤckkehren. Zur Vesper werde ich, mit Eu⸗ rer Erlaubniß, Euer Quartier wieder beſuchen, und mit jenem unglaͤubigen Arzte ſprechen. Ich wollte Euch indeſſen, wuͤrdet Ihr es nicht als eine Beleidigung anſehen, etwas zur Verbeſſerung Eurer Koſt ſchicken.

Ich danke Euch, Mylord, ſagte Sir Ken⸗ neth;aber es braucht das nicht; Roswal hat be⸗ reits meine Speiſekammer fur zwey Wochen verſorgt, da die Sonne Palaͤſtinas zwar Krankheiten verurſacht, aber auch das Wildpret trocknet.

Die zwey Krieger verabſchiedeten ſich weit freund⸗ ſchaftlicher, als ſie zuſammen gekommen waren; doch ehe ſie ſich trennten, erkundigte ſich Thomas de Vaur genau uͤber die naͤhern Umſtaͤnde der Senbung des morgenlaͤndiſchen Arztes, und erhielt von dem ſchot⸗ tiſchen Ritter das Beglaubigungs⸗Schreiben, das er von Seiten Saladins an den König zu uͤberbringen hatte.