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gehen aufs Schloß und und ſeinem Bruder melden, daß er kommen würde, Abſchied zu nehmen.
„Ich bin der Meiuung, daß man das, was man beſchloſſen hat zu thun, nicht aufſchieben ſoll bis mor⸗ gen. Ich reiſe morgen und ſchreibe heute an Johan⸗ nes Streber, daß er mir Quartier bereite.“
Er geht eilenden Schrittes hinaus, um nicht viel⸗ leicht noch die neugierigen Fragen ſeiner Gattin an⸗ hören zu müſſen.
Am Nachmittag begibt er ſich hinauf in das Schloß. Der Diener, welcher ihm entgegenkommt, macht ein gar trauriges Geſicht und die Thränen ſtehen ihm in den Augen, als der Paſtor nach dem Herrn Baron fragt.
„Ach, Herr Paſtor, es iſt gewiß gut, daß Sie kommen, denn unſer Herr iſt erkrankt. Wir haben ſchon nach dem Doctor ſchicken müſſen, er hat einen Blutſturz gehabt, der arme liebe Herr Baron.“
Der Paſtor ſchreitet haſtig an ihm vorüber, die Treppe hinauf und Niemand hört, wie er leiſe in ſich hineinmurmelt:„Es iſt die höchſte Zeit!“
Die Baronin kommt ihn ſchon an der Treppe entgegen; ſie reicht ihm beide Hände dar, und die Thränen ſturzen ihr aus den Augen.
„Mein geliebter Alphons iſt krank! Ach wie gut


