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„Herr Doctor, den Ton, den Sie anſchlagen, die Beſchuldigung, die Sie ausſprachen und die eine directe Anklage auch gegen mich oder Schwing enthält, ma⸗ chen mich ſchwankend, ob noch jetzt von einem Ver⸗ gleiche die Rede ſein könne.“
„Dann erſuche ich Sie, ſich das zu überlegen und weder die Baronin noch mich unnütz zu behelligen“, verſetzte der Arzt und machte Miene, ſich zu entfernen.
Williams trat abſichtlich mit dieſer Entſchieden⸗ heit auf, er wußte, daß Streber wohl nicht nach Ham⸗ burg gekommen wäre, wenn ihm und Schwing nicht viel an einer gütlichen Auseinanderſetzung gelegen geweſen wäre!
Streber hatte das nicht erwartet. Er war über⸗ zeugt geweſen, den Arzt, den er aus England ſo gut wie verwieſen mußte, ſehr nachgiebig zu finden, die Worte deſſelben, welche verriethen, daß man in England ihm gegenüber indiscret geweſen, beunruhigten ihn umſo⸗ mehr, als ſeine Drohung Williams nicht eingeſchüchtert.
„Herr Doctor“, ſagte er, denſelben zurückhaltend, „ich kenne die Reſultate Ihrer Reiſe nach England nicht, Schwing iſt entfernt davon, die unglückliche Lage der Wittwe ausbeuten zu wollen, es iſt daher frag⸗ lich, ob Entdeckungen, die Sie gemacht haben, meine Vorſchläge nicht unbillig erſcheinen laſſen.“


