Teil eines Werkes 
2. Abtheilung : 3. Band (1874)
Entstehung
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nommen, welche meine Anſprüche ſehr herabgedrückt hat und mich auf jede Rache und Genugthuung gern verzichten läßt, wenn ich dadurch das Leben, die Ge⸗ ſundheit des Opfers retten kann. Sie ſcheinen ſo ge⸗ nau von der Sache unterrichtet zu ſein, daß ich Ihnen nicht verhehle, wie ich, obwohl ſchwer, mich ſchon dazu entſchloſſen, jeden erträglichen Vergleich mit den Per⸗ ſonen einzugehen, welche die Gewaltthat verübt und daß ich Sie nur mit dem Wunſche aufſuche, durch Ihre Hilfe eine Fortſetzung des verübten Verbrechens zu hindern, den jungen Mann zu retten, zu befreien. Ich will jede Bedingung eingehen, die Sie deshalb ſtellen, daß die Werkzeuge des Verbrechens unbeſtraft und unverfolgt bleiben, mich auch dafür verbürgen, daß der junge Mann, wenn er frei geworden, dieſes Verſprechen achtet, ich will nur einer ſchwer gebeugten Mutter den einzigen Sohn wiedergeben und dafür gern Alles opfern, was ich beſitze.

Es genügt mir, wenn Sie ſich verpflichten, keine Verfolgung der Helfershelfer eintreten zu laſſen, ſonſt aber denke ich im Gegentheil, wäre es ſündhaft, den frommen Burſchen ihren Raub zu laſſen. Es handelt ſich ja wohl um eine Erbſchaft und es wäre mir ſehr willkommen, einen Extra⸗Verdienſt zu haben, die Sache wird mir viel Mühe machen. Sie deuteten vorher