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gewiſſes Mitgefühl ließ ihn einen ſanften, mahnenden Ton wählen.
Williams war jedoch nur deshalb ſo tief empört, daß Niedergeſchlagenheit den erſten Ausbruch der Wuth erſtickte, weil es der Gatte ſeiner Schweſter war, den er brandmarken mußte, wollte er ſich rechtfertigen, weil er fühlte, daß man ihn zu einem Kampfe herausfor⸗ derte, in welchem es Wahnſinn geweſen wäre, den Gegner zu ſchonen.
„Herr Cox“, ſagte er,„endlich das von Kummer, Sorge, Zorn und Empörung trübe Auge erhebend,„es gibt Angriffe, deren ſchmutzige Infamie uns ſchaudern läßt vor unſern Mitmenſchen. Ich habe Ihnen ange⸗ deutet, welche Beſorgniſſe, welcher Argwohn mich her⸗ geführt, ich kämpfte mit dem Zweifel in der Bruſt und ſcheute mich, Ihnen zu ſagen, daß ich meinem Schwager leider ein Verbrechen zutrauen muß, weil er in den Händen von Menſchen iſt, die kein Mittel ſcheuen, ihre Intriguen durchzuſetzen. Mein Schwager gehört der in Preußen jetzt faſt allmächtigen, pietiſtiſchen Partei an und Jemand, den ich Gelegenheit hatte, als Schur⸗ ken zu entlarven, beſitzt die Protection der Günſtlinge des Königs, er iſt es, der meinen Schwager zu Allem verleitet. Dieſer Mann fürchtete ſich vor mir, als ich die Partei der Verfolgten ergriff und ſuchte den


