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beſſerte aber auch nichts, er ließ noch ſo gebotene Re⸗ formen ruhen, dachte nicht daran, die gewerblichen Zuſtände zu heben, er beſchränkte ſich allein darauf, den beſtehenden Beamtenſtaat intact zu erhalten. Dem Könige ſchwebte das Ideal einer ritterlich⸗romantiſchen Staatsform vor und Cichhorn ſollte beide Ideen, die praktiſche, heſtehende und die ideelle verſchmelzen, den chriſtlichen Staat ſchaffen. Eichhorn und Rochow ſtan⸗ den alſo einander bald feindlich gegenüber, dennoch aber reichten ſich beide ſtets da die Hände, wo es galt, dem Zeitgeiſt und ſeinen Forderungen zu trotzen.
Hält man das Bild dieſes Zwieſpaltes im Mini⸗ ſterium feſt, ſieht man über demſelben den ſouveränen königlichen Willen thronen und ſich bald nach dieſer, bald nach jener Seite entfalten, ſo hat man die Cha⸗ rakteriſtik der erſten Regierungsjahre des Königs— das Publikum ward bald des aufregenden Spiels mit politiſchen Nebelbildern müde, erwartete nach all' den ſchönen Reden Thaten, als aber alle Schritte der Re⸗ gierung die Rückkehr von der modernen Wiſſenſchaft zur mittelalterlichen Scholeſtik bekundeten, da waren die Amneſtie⸗Erlaſſe vergeſſen, da bemächtigte ſich eine tiefe Verſtimmung der Gemüther.
Alle pietiſtiſchen und ſeparatiſtiſchen Secten wur⸗ den begünſtigt, das Streben der Elementarſchullehrer


