Teil eines Werkes 
2. Band (1873)
Entstehung
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Farben des Herbſtes; dort ſah er auf dem Teiche das Schwanenhaus, in der Mitte deſſelben die kleine zier⸗ liche Gondel, welche auf den von dem Morgenwinde gekräuſelten Wellen tanzte; weiter hin ſah er die lange Allee, zu deren beiden Seiten die letzten Herbſtblumen in ihren grellen Farben leuchteten, auf dem Wege das gelbe Laub, welches der Nachtwind von den Bäumen niedergeweht.

Aus dem anderen Fenſter dagegen hatte er einen weiten Blick in die Landſchaft hinaus; zur Linken dort die gelben Stoppelfelder, auf denen die Schafe die letzte friſche Nahrung ſuchten; dort der grüne Wald auf dem Hügelgelände, daneben die Wieſen, an welche ſich der große Garten des Pfarrers mit ſeinem dichten Gebüſch anſchloß, und am Ende deſſelben das große Pfarrhaus. Unweit davon die Kirche mit ihrem ſpitzen Thurm inmitten des Todtenackers, deſſen Kreuze im Sonnenglanze leuchteten.

Als der Blick des Barons ſich hinwendete auf dieſes Pfarrhaus, zuckte er leiſe zuſammen.

Ich weiß nicht, murmelte er vor ſich hin,ich weiß nicht, warum der Anblick dieſes Hauſes mich immer mit Schrecken erfüllt! Es iſt doch mein Bru⸗ der, welcher darin wohnt, mein Bruder, den ich wahr⸗ lich von Herzen liebe, obwol unſere Anſichten ſo ver⸗