Teil eines Werkes 
2. Band (1873)
Entstehung
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rung auf das von Begeiſterung ſtrahlende Angeſicht des Redners empor.

Wie, mein Herr, Sie glauben alſo an dieſen Mann?

Ich glaube und ich bekenne, erwiderte Herr von Schwing emphatiſch,ich glaube und ich weiß! Ich erkenne es als eine Gnade, daß ich dem Erleuchteten gegenübergeſtanden und daß ein Strahl ſeines himm⸗ liſchen Glanzes mich begnadigt hat zur Erkenntniß. Doch Euer Excellenz werden ſelber ſehen und hören! Es findet heute Abends, wie ich zu melden komme, eine Andacht ſtatt, und wie ich befürchte, ſetzte er mit leiſer, zerknirſchter Stimme hinzu,wie ich befürchte eine letzte Andacht. Denn es hat der hohe Geiſt be⸗ ſchloſſen, uns zu verlaſſen und abzuwenden ſein An⸗ geſicht von uns.

Ich meine wol, er hat das nicht beſchloſſen, lächelte der General,ſondern es iſt ihm alſo befoh⸗ len worden.

Der Paſtor ſchüttelte leiſe das Haupt.

Der Erhabene und Hohe hat nicht nöthig, ir⸗ gend einem Befehle ſich zu unterwerfen. Er will, was er will, und thut, was er thun will, und es muß ſich ihm fügen das Irdiſche. Aber grade das iſt das Hohe und Heilige in ihm, d er das Göttliche ver⸗