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Als die Prinzeſſin das Zimmer verlaſſen hatte, wandte ſich Eliſabeth mit einem ſtolzen Lächeln an Al⸗ beroni: Jetzt, Herr Graf, ſagte ſie, jetzt dürft Ihr mir Glück wünſchen, denn nun bin ich die Königin von Spanien!
Alberoni küßte feurig die ihm dargereichte Hand, und nannte ſie ſeine erhabene Königin.
Heimlich dachte er: Jetzt habe ich geſtiegt. Du biſt Königin von Spanien, aber ich werde Dich be⸗ herrſchen, wie die Orſini die verſtorbene Königin be⸗ herrſchte. Ich werde jetzt König ſein in dieſem Lande!
Und ſo geſchah es. Prinzeß Orſtni ward mit bar⸗ bariſcher Eilfertigkeit über die Grenze geſchickt, aber mit der Königin zog Alberoni in Madrid ein!
Er ward von nun an der Herrſcher von Spanien! Man hatte da freilich einen König und eine Köni⸗ gin, aber die Könige ſind ſelten nur die Herrſcher! Sie werden regiert, indem ſie zu ncgieren glauben, und der abſoluteſte Monarch wird doch, wenn nicht von den Kammern, doch ſicher von der Kamarilla eingeengt und ſeines eigenen unumſtößlichen Willens beraubt!—


