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Unglückliche, was that ich Dir, daß Du mich töd⸗ ten wollteſt, rief die Marcheſa ſchmerzlich.
Marianna ſchleuderte einen flammenden Blick des Haſſes auf den Marcheſe, dann ſagte ſie mit knirſchen⸗ den Zähnen: dieſer, mein Geliebter da, hatte mir ver⸗ ſprochen, mich zu ſeiner Gemahlin zu erheben, wenn die Signora Marcheſa todt ſei, oder geſchieden von ihm werde.
Du lügſt! Du lügſt! ſchrie der Marcheſe, und tir zu ihr hin.
Ich lüge nicht! ſagte Marianna ſtolz, und hier iſt der Beweis, daß ich die Wahrheit ſagte!
Sie zog aus ihrem Buſen ein zuſammengefaltetes Blatt hervor und reichte es dem Cardinal hin.— Es war das CEheverſprechen, welches ſie vor wenigen Stun⸗ den ſich mit Schmeicheln und Küſſen von dem Mar⸗ cheſe erobert hatte.
Nun wohl, ſagte der Marcheſe zähneknirſchend, ich ſehe, wo das Alles hinaus will! Um meine Gemahlin von jedem Verdachte rein zu finden, will man mich anklagen. Aber dies ſoll nicht geſchehen! Will man mich dem Richterſpruch des ſtrengen und unerbittlichen Papſtes unterwerfen, ſo ſoll wenigſtens Signora Mar⸗


