Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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die Marcheſa mir und der Welt verloren, denn der Cardinal würde ſie zwingen, in ein Kloſter zu gehen. Aber es drohte außerdem mir und meinem ganzen Orden Gefahr. Denn der Cardinal hat ſich im Zorn über dieſes Liebesverhältniß eines Jeſuiten und ſeiner Nichte mit den Dominicanern verbunden, und der Pater Morales wird Sorge tragen, daß der Papſt dieſe ganze Sache erfährt. Der Papſt! Mein Gott, er liebt die Weiber, weil er die Katzen liebt, er liebt vor allen dieſe närriſche Chriſtine von Schweden; Jedermann erzählt ſich, daß er ihr ein Jahrgeld und eine Ge⸗ wiſſensehe vorgeſchlagen*). Es iſt daher ſehr natürlich, daß der heilige Vater, um das Gerede der Welt Lügen zu ſtrafen, und ſeine ſtrengen Grundſätze zu bekunden, unerbittlich ſtrenge ſein wird gegen den verbrecheriſchen Prieſter, der eines Liebesverhältniſſes überführt wor⸗ den. Mein Gott, Papſt Alerander iſt ſehr fromm, weil er ſehr fündig iſt. Seine Strafe würde dies Mal unſern ganzen Orden treffen! Man muß alſo unſchuldig befunden werden, und daß der Cardinal Petrono mich unſchuldig finden ſoll, dafür bürgt mir

*) Vie du Pêére La Chaise. Tome II.

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