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ließ mit ſeinen Katzen und dem Exemplar des höchſt verwerflichen Buches von Brantome.
Indeſſen ſollte die Muße des leſenden Papſtes dieſes Mal bald unterbrochen werden. Ein ſchüchternes Klo⸗ pfen an der Thüre machte ſich hörbar, und der Kopf des Kammerherrn Zaponi erſchien hinter den Vorhängen.
Der Pater La Chaiſe iſt da, und fragt an, ob Se. Heiligkeit die hohe Gnade haben wollen, ihn vorzu⸗ laſſen?
Der Papſt runzelte die Stirn, und warf das Buch unwillig bei Seite.
Ah, über dieſen angenehmen Morgenſtunden hatte ich ganz meinen Aerger vergeſſen, ſagte Alerander hef⸗ tig. Warum kommt jetzt dieſer Menſch, um mich aufs Neue daran zu mahnen? 13
Der Kammerherr erblaßte, denn er hatte offenbar f einen Fehler begangen! Er hatte geglaubt, der junge Pater La Chaiſe ſtehe in großer Gunſt bei dem Statt⸗ halter Gottes, und er hatte wohl Grund gehabt, dies anzunehmen, denn ſeit den drei Monaten, die La Chaiſe in Rom verweilte, war er täglich von Sr. Heiligkeit empfangen worden, und Jeder hatte in ihm ſchon einen gefährlichen Nebenbuhler der Katze Zenobia geahnt.


