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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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Lehnſtuhl des Grafen und ſchrie Hannchen zu, Hülfe zu holen.

Sieh hin, ſagte Aurel, aufs heftigſte erſchüttert, indem er ſeine Hand um ſeines Verwandten Arm legte, das iſt Dein Werk. Wo er liegt, ſollte ich liegen. Mir war dieſes Ende zugedacht.

Was wagſt Du in Deinem Wahnſinne, mich zu beſchuldigen? murmelte Derſchau. Du haſt ihn ver⸗ lockt, haſt ihn dahin gebracht, mich zu betrügen, ſich dieſes Ende zu bereiten.

Still, erwiderte Aurel, Du lügſt vergebens. Hier ſind zu viele Zeugen Deiner Sünden. Frage dieſes Mädchen, die vor einer Minute erſt die Wahrheit be⸗ kannte, von Willner dazu getrieben.

Ich hoffe, daß dies Niemand glauben wird, ſagte der Reichsrath, nach ſeinem Kopfe faſſend. Iſt das ein Zeuge? ein Zeuge gegen mich?!

Wenn es nicht genug iſt an dieſem Zeugniß, ſprach Sir Eduard plötzlich in gutem Deutſch, ſo will ich das meinige dazn legen. Ich bin zugegen geweſen, heute am Tage, als Sie Ihrer Gemahlin Rache ver⸗ ſprachen und Winke fallen ließen, die jeder Richter als Beweiſe erkennen muß, daß dieſer Mord Ihre Abſicht war.