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Der Majoratsherr / von Theodor Mügge
Entstehung
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Dein handelt, und es macht Vergnügen, zu ſehen, wie gut ſie es mit einander meinen, wie ſie ſich lie— ben, wie ſie ſich helfen, was ſie für einander thun wollen, haha!

Ein unermeßlicher Hohn füllte Winkel's ſpitzes Geſicht, dann fuhr er, die Schultern hin und her ziehend, fort: Aber die Sache iſt ernſthaft, und alle unſere prächtigen Entwürfe gehen zu Grunde, wenn Willner nicht gebeichtet hat.

Es wird nichts zu Grunde gehen, ſagte Hann— chen ſtolz.

Aha, ahal lachte der Secretär, aufſpringend, hat der Vogel gepfiffen? haſt ihm die Zunge gelöſt, kleine Hexe! Erzähle, erzähle!

Herr Winkel, rief Hannchen, ſich aus ſeinen Hän— den losmachend, Sie erlauben ſich wirklich eigen⸗ thümliche Freiheiten!

Wo? Wie? ſagte Winkel, ſeine Naſe hoch in die Luft haltend.— Wir ſind ja unter uns, Hannchen, und wenn Du wüßteſt, was ich alles für Dich thun will, wie ich mein Teſtament eingerichtet habe, wie ich hier, eben noch ehe Du kamſt, in mein Buch ſah, mein Geld zuſammen zählte und dachte: das alles gehört meinem lieben, einzigen Hannchen...