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Davor muß man ſich jetzt beſonders in Acht nehmen. Aber, mein lieber Aurel, ich hoffe, du bleibſt nun bei uns und entſchädigſt deine Freunde für deine lange Ab⸗ weſenheit. Du haſt doch deine Tante heute beſucht?
Ich habe die theure, würdige Frau geſehen, ent— gegnete Aurel, und habe ihre gütigen Hände geküßt, die mich ſegnend und freudezitternd empfingen.
Der Geheimerath unterdrückte eine Antwort, aber in ſeinen Augen lag eine Luſtigkeit, die er nicht ganz zurückzwingen konnte.— Eine ſehr würdige Frau, in der That, ehrwürdig und chriſtlich ſtreng, wie eine Heilige, ſagte er; ſchade, daß ſie uns ſo ſelten beglückt! Leonor iſt voller Schwärmerei für ſie, alle tugendhaf⸗ ten Seelen müſſen ſie bewundern, alle Armen verehren
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ſie, wie eine Mutter, weil ſie Allen gibt.— Die
Armen und die Tagediebe, mein lieber Aurel, nennen
To jeden Mutter oder Vater, der ihnen Geld in die Hand
* ſteckt, mit Ausnahme einer kleinen Notte undankbarer
ind⸗ Böſewichte, die ihre Wohlthäter obenein haſſen und
iſter wohl gar auf ihren Tod lauern. Du mußt einmal
— ſelbſt darüber Erfahrungen machen können.— Doch eng⸗ jetzt ſage mir, ob du bei uns bleiben willſt?
wird Ich will allerdings bleiben, erwiderte der junge
iren Graf; denn ich bin müde und möchte, nachdem ich
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