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Brief hervorzog. Graf Alopäus, der ehemalige ruſſiſche Geſandte, iſt, wie ich ſchon ſagte, ſeit geſtern hier, morgen reist er in aller Stille wieder ab. Sein Kaiſer, der jetzt in Finnland verweilt, um ſeine neuen Unterthanen durch ſeine Huld zu gewinnen, hat ihn der Friedens⸗ verhandlungen wegen hergeſchickt, uns ſeinen Willen kund zu thun. Der Graf hat aber auch andere Briefe mitgebracht, unter anderen einen an den Freiherrn Randal. Dieſen Brief hat er mir gegeben, als ich ihm ſagte, daß ich dieſen Freiherrn kenne. Hier iſt er, Antwort will er mitnehmen, wenn ſie ihm bis heut Abend gebracht wird.
Er gab den Brief an Erich, theilte ihm mit, wo der ruſſiſche Graf zu finden ſei, und entfernte ſich dann.
Dieſer Brief iſt von Conſtanze Guͤrſchin, ſagte Erich das Blatt entfaltend, und als alle mit freudigen Ausrufungen ihn umringten, las er den Inhalt laut:
„Da Sie glücklich nach Schweden entkommen ſind, Couſin Erich, und, wie ich erfahren habe, auch die anderen Verräther und Hochver⸗ räther ſich bei Ihnen befinden, ſo gebe ich dem Grafen A. dieſe Zei⸗ len mit, der mir verſprochen hat, ſie zu befördern. Ich halte mich nicht mit euren Verbrechen und euren Thorheiten auf, weil daran nichts mehr zu ändern iſt; aber wenn Sie wenigſtens einmal in Ih⸗ rem Leben klug ſein können, Couſin Erich, ſo iſt jetzt die Gelegen⸗ heit zum letzten Male günſtig. Der Kaiſer iſt hier und ſtreut groß⸗ müthig im reichſten Maße ſeine Gnaden aus. Bereuen Sie Ihre Sünden, bitten Sie ihn, vor ſeinem Angeſicht erſcheinen und um Vergebung flehen zu dürfen. Rechtfertigen können Sie ſich nicht, ma⸗ chen Sie keinen Verſuch dazu. Demüthigen Sie Ihren Stolz oder vielmehr Ihren Eigenſinn, ſo verſpreche ich Ihnen gute Früchte. Noch
iſt nicht Alles verloren; wahrſcheinlich ſogar, daß Sie Halljala wieder
bekommen, wenn Sie die Mittel und Wege einſchlagen, welche ich Ihnen öffnen werde; eben ſo wie der Hochverräther, dem Louiſa ge⸗ hörte, dort noch einmal Pferdehandel, Fiſchfang und Jagd treiben könnte. Vor allen Dingen ſuchen Sie demüthig und ehrfurchtsvoll, wie es ſich geziemt, Verzeihung zu erlangen; ich hoffe, daß dies nicht allzuſchwer ſein wird. Dann kommen Sie herüber zu uns; trotz
des noch fortdauernden Krieges gibt es Verbindungen genug. Bringen 53*


