auf ihre
helt von es nicht, fluchte, pur von „lieben jetzt iſt n, nichts hat mit
acht ihm
nblickte; ſicht ge⸗ ein.
ſeufzend — ja Bungen, hen, der n. Denn
ldjutant
gehört, en Kerl en, was
— 479—
Ich habe von dem Unweſen gehört, murmelte der Propſt kopfſchüt⸗ telnd, und Einiges davon ſogar mit anſehen müſſen. Die Regierung iſt klüger als dieſe thörichten Männer. Sie hatte noch vor Kurzem ſtreng geboten, daß jeder ſich ruhig verhalten ſollte, allein es iſt ſo weit gekommen, daß ihre Befehle alle Kraft verloren haben. Ein Wunder nur, daß der Freiherr ſelbſt ſich nicht an die Spitze dieſer Volksbewaffnung ſtellt.
Na, lachte Frau Ulla, was das anbelangt, ſo hat's gute Wege damit. Herr Erich iſt die Sanftmuth ſelbſt und nimmt ohne Noth gewiß kein Gewehr in die Hand. In ſeiner Stube hängt freilich eine ganze Reihe von Büchſen und Flinten, große und kleine, aber von Vaters und Großvaters Zeiten her, und wenn Herr Otho nicht ge⸗ weſen wäre, der fürs Putzen und Einſchmieren ſorgte, wären ſie längſt verroſtet und verkommen. Seine Gewehre hat Herr Erich den Bauern nicht gegeben, aber aus Louiſa und Lomnäs haben ſie genommen was
da war. Nimmermehr hätt's Erich Randal zugelaſſen, wenn's das
Fräulein nicht durchaus ſo gewollt hätte.
Ich glaube es gern, ſagte der Propſt vor ſich hin. Die Dame iſt von unbeſonnenem und heftigem Gemüth.
Beſſer und verſtändiger iſt das edle Fräulein als viele Andere! rief Ulla eifrig. Länger als zwei Monate wohnt ſie nun hier mit dem herzliebſten Bräutigam und geſegnet ſoll der Tag ſein, wo der hochwürdigſte Herr Propſt ihre Hände zuſammen legt. Es fehlt wei⸗ ter nichts mehr, fuhr ſie geſprächig fort, als der geiſtliche Herr ohne zu antworten ſeinen Augen einen Ausdruck des Unwillens gab, wahr⸗ haftig! es fehlt nichts mehr, denn eine Hausfrau kann es nicht beſſer machen, wie ſie. Für den Herrn Erich ſorgt ſie, als wäre es ſchon ihr Eheherr, und nach Küche und Vorrathskammer kann Keine eifriger ſehen, als ſie es thut.
Ich freue mich, Frau Ulla, unterbrach ſie der Propſt, daß deine junge Herrſchaft ſo vieles Lob bei dir findet.
Jeder, der ſehen kann, muß ſie loben! rief Ulla. Da ſitzen ſie beiſammen in der großen Halle und im Bücherſaale einen Tag wie den andern, und es iſt in Beiden ein Herz und eine Seele. Herr Erich


