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ging, mit ihr nach vollendeter Taufhandlung in das Haus der Gutsbeſitzerin, der Marcheſe Mutter, welche durch Kraͤnklichkeit verhindert geweſen, der Taufe mit beizuwohnen.
Alles erhielt nun Aufklaͤrung. Der Stadt⸗ ſchreiber hatte nur den Taufzeugen abgeben ſollen fuͤr den Fall, daß meine Neigung zu Lesbien nicht fuͤr probehaltig erfunden worden waͤre. Lesbia wußte hiervon, daher die ganze Seele in ihrem Blicke, als ſie nicht ihn, ſon⸗. dern mich am Taufſteine wahrnahm. Denn ihr Herz war mir immer zugewendet geblie⸗ ben. Der Braͤutigam, deſſen die Marcheſe gedacht hatte, war Niemand geweſen als ich ſelber und ſogar der Umſtand keine Unwahr⸗ heit, daß es ein Mann von Vermdͤgen ſey.
Der Kaufmann naͤmlich, bei welchem der nicht unbedeutende Reſt meiner Habe geſtanden, be⸗ waͤhrte ſeine fruͤher ſchon anerkannte Redlich⸗ keit auf die ausgezeichnetſte Weiſe. Durch einen Gluͤcksfall, den er leicht einzig zu ſei⸗


