Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

156

als die Verwalterin ihrer Habe, welche ſchon

allein durch den Schmuck aus dem brennen⸗

den Hauſe ihrer Verwandten, mehr als blos bedeutend war. Wie es dem Kinde reicher Aeltern ziemt, ſo hatte ich die Kleine im fein⸗ ſten Linnen gefunden und ſorgte daher auch dafuͤr, daß ſie immer alſo gehalten wurde. Auch in Sprach⸗ und andern Kenntniſſen ließ ich ſie, aber ſtets in meinem Beiſeyn, unter⸗ richten. Ueberhaupt blieben wir immer fern von der großen Welt. Mein Hauptzweck be⸗ ſtalthe darin, ſie den Ihrigen in einer recht vollkommenen Geſtalt und eben ſo unverdor⸗ ben zuruͤckzugeben. Deshalb ließ ich es nicht an Erkundigungen fehlen und wuͤrde vor Al⸗ lem gern mit ihr nach Griechenland geeilt ſeyn. Zuvor jedoch mußte ich wiſſen, wie es mit Girotti und ſeiner abſcheulichen Bande ſtand, und ob ſie noch immer in jenen Gegen⸗ den ihre Bubenſtuͤcke veruͤbte. War dies der Fall, ſo ließ ſich das Unternehmen durchaus