Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1807) Der Grundsatz
Entstehung
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daß ich ſeither immer Ihre Parthie genommen haͤtte, doch nunmehr ſo erbittert gegen Sie waͤre, als— als ich es nicht bin, liebe Amalie.“

„Ich erreichte damit meinen Zweck; die Tan⸗ te wurde außerordentlich gegen Sie aufgebracht. Ich fuhr im vorigen Tone fort, daß alle boͤſen Urtheile uͤber das Fraͤulein von Silberſtein zu⸗ gleich mit hergehen wuͤrden, ja, daß es ſchlech⸗ terdings nothwendig waͤre, einen entſcheidenden Schritt gegen Sie zu thun, weil ſonſt jeder rechtliche Mann Anſtand nehmen muͤßte, mit ei⸗ nem Hauſe, worin ſolche Leute waͤren, in Ver⸗ bindung zu treten.“

„Ihre Tante gerieth in die aͤußerſte Wuth und Angſt zugleich. Doch ſtellte ich mich noch viel heftiger, ſo, daß ſie mich nur um Maͤßigung bat, und darum, daß ich ihr die Mittel angeben moͤchte, welche zu ergreifen waͤren.— Das Maͤd⸗ chen muß aus dem Hauſe! ſprach ich; hier iſt ſonſt nichts zu thun. Und das nicht bald, ſondern ſogleich!— Aber wo denn im Augenblicke hin? fragte die Tante.— Als ob es darauf ankaͤme! Sie hat ihrer Familie Schande gemacht; daher darf man ſich ihrer nicht weiter annehmen, wenn man die Schande nicht verdienen will. Schikken Sie ſie morgen fort, das verlange ich ausdruͤck⸗ lich von Ihnen; denn außerdem— Nun, mei⸗ netwegen! ſprach ſie.— Wir koͤnnen's auch al⸗