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Das ſechs und vierzigſte Kapitel.
Und wahrhaftig, Malchen war ſchon uͤber ihre Kleider und ihre Waͤſche her, um ſie zuſammen⸗ zupacken, als der Oberforſtmeiſter zu ihr hinein⸗
trat. Wenn er aber die Thuͤr auch noch viel
lauter aufgemacht haͤtte, ſo wuͤrde ihn Malchen vor lauter Aemſigkeit und Thraͤnen doch nicht eher geſehen und gehoͤrt habrn, als bis er ſie bei der Hand faßte.„Nun, nicht wahr, Malchen,“ fing er an,„ſo viel Abſcheulichkeit haͤtten Sie dem alten Oberforſtmeiſter nicht zugetraut? Denn bisher haben Sie, trotz meinem verbrauchten Ge⸗ ſichte, immer etwas auf mich gehalten; aber nun falle ich gewiß mit Einem Male in Ungnade.“
Was ſoll ich Ihnen darauf ſagen? erwiederte Malchen. Ich geſtehe, daß ich heute die guͤtige Theilnahme, die Sie mir ſonſt immer bezeigten, ſehr vermißt habe, und daß ich Sie ganz ver⸗ kennen lerne, da ſie unter ſolchen Umſtaͤnden noch mit mir zu ſcherzen verſuchen.
„Aber, liebes Kind, eine Braut, und kein Scherz! Wo denken Sie hin?“
Wenigſtens nicht an die Braut, Herr von


