Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1807) Der Grundsatz
Entstehung
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Das zwei und vierzigſte Kapitel.

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Ud Malchen fuhr fort, die ſchoͤnſten Bitten an die gnaͤdige Tante zu verwenden, allein da war an keine Abaͤnderung zu denken. Doch, daß ich nichts vergeſſe! an Eine wahl. Dieſe hieng in⸗ deſſen von Bedingungen ab, die noch in weitem Felde lagen. Als Malchen naͤmlich zum letzten Male die Hand der gnaͤdigen Tante anfaßte, ſag⸗ te die Tante:„Nichts! ich muͤßte ja meine eig⸗ ne. Ehre nicht verdienen, wenn's nicht dabei blei⸗ ben ſollte! Damit Du Dich indeſſen daruͤber gar nicht beklagen darfſt, daß ich nicht alles gethan haͤtte, die Schande von dir abzuwenden, habe ich Dich ſo eben einem juugen Manne antragen laſſen.“

Antragen laſſen? rief Malchen heftig aus.

„So?“ ſprach die Tante;„Du willſt wohl noch Umſtaͤnde machen? Das ſchickt ſich fuͤr Dich! Es ſoll uͤbrigens ein angenehmer Mann ſeyn Schlaͤgt er heute ein, nun gut! Morgen, wenn die ganze Stadt von Deiner Auffuͤhrung redet, magſt Du ſehen, wie Du ihm und ſeinen Eltern die Sache auslegen kannſt. Es iſt indeſſen freilich tauſendmal wahrſcheinlicher, daß er nicht anbeißt,

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