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Sonſt gab's immer etwas zwiſchen ihnen; aber ſeit einiger Zeit ſind ſie Ein Herz und Ein Sinn.“
Ueberhaupt hat ſich das Zaͤnkiſche durchaus gelegt. Wenn ich bedenke, was der Karl ſonſt Stadtſchreibers Tinchen verirte. Jetzt ſagt er ihr guten Tag, und guten Weg. Und ob er ſie gleich nicht recht leiden mag, ich weiß das gewiß⸗ ſo bringt er doch ganze Sonntage auf Spazier⸗ gaͤngen mit ihr zu, bloß Malchen zu Gefallen, die nun einmal Tinchen allen andern Maͤdchen vorzieht.
„Und in der Oekonomie, das muß ich dir ſagen, verſteht er das Seinige gewiß, und kann eine Frau darauf nehmen, ſobald er will.“
Ich daͤchte, ich höoͤrte ſie alle Beide auf dem Saale. „Ja, ſie ſind es.“
Das vierte Kapitel.
Was hat denn die Henſel ſchon gewollt, liebe Tante? Sie gieng ja mit lautem Weinen aus dem Hauſe! ſagte Malchen, als ſie ihren Knix noch nicht ganz vollendet hatte.
„Euch Beiden,“ erwiederte der Onkel,„meine alte Lehre einſchaͤrfen, daß Heirathen aus Affena⸗


