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Von der lichterlohen Liebesflamme in dieſem Briefe war dem Manne das Geſicht Lergeſtalt in Gluth gerathen, als ob er den ganzen Tag am Heerde einer hochfurſtlichen Kuͤche haͤtte aushalten muͤſſen. Was iſt das? fragte er ſeine Tochter, den Brief ihr vorhaltend. Er wollte wiſſen, wer der Heinrich ſey, der ſich unterſchrieben, und als er nun nach und nach herausgepeinigt hatte, wie der Handel entſtanden war, ſo wollte er auch wiſſen, ob und auf was Herr Koller Stanzchen hei⸗ rathen wolle. Das ob ließ ſich leichter beantwor⸗ ten, als das auf was?— Zwar meinte Stanz⸗ chen, daß ein junger Oekonom von fünf und
zwanzig Jahren, ſo ſchoͤn wie der, wohl fortkom⸗
men muͤſſe, das verſtehe ſich ja von ſelbſt. Aber der Kommerzienrath, den ſie mit dieſer Meinung zu beſchaͤmen glaubte, ſagte, aus ſolchen Be⸗ hauptungen ſaͤhe man am beſten, daß ſie noch ein Kind ſey, Kinder aber duͤrften nicht heirathen, das ſey eine weltbekannte Sache.
Heimlich indeſſen erkundigte ſich der Kom⸗ merzienrath nach den Umſtäͤnden des jungen


