— 9—
fragte keiner mehr nach ihm. Sie ſchienen ein⸗ ander das Wort gegeben zu haben, dem Lord
Arthur C-d aus dem Wege zu gehen. Sogar
ſeine wunderſchönen Gartenanlagen konnten ſie nicht zum Beſchauen derſelben anreizen. Der Zu⸗ tritt, welchen der Lord Jedermann dahin ver⸗ ſtattete, ward von Niemand als ſeinen Guts⸗ unterthanen benutzt, und während dieſe in ihm
„einen Vater verehrten, galt er unter den Vorneh⸗
mern eines ziemlich weiten Umkreiſes fuͤr den unleid⸗ lichſten, gbgeſchmackteſten Thoren. Der Schulze, welcher die beiden Reiſenden hierpon unterrichtet hatte, fügte laͤchelnd hinzu, daß der Lord mit dieſer Würdigung gewis vollkommen zufrieden ſey.
Die Reiſenden gingen nach dem Garten.
O— rief Iſidor, in der Mitte deſſelben ent⸗ zuͤckt ſtehen bleibend, recht aus Herzensgrunde— wie gluͤcklich muß der Herr dieſer ſchoͤnen Be⸗ ſitzung ſeyn, daß er hier in ziemlicher Ferne leben kann von dem ſtadtiſchen Treiben und der Angſt des Gewerbes, wenn er Sinn hat für Natur und Wiſſenſchaft!


