Teil eines Werkes 
2. Band, 10.-20. Gesang (1820)
Entstehung
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Zehnter Geſang. 33

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So wachte ſanft das friedliche Gefild Aus grauſen Traͤumen auf, und ſtiller floß das Wehen Der lauen Nacht umher. Von keinem Duft verhuͤllt Ließ jetzt der klare Mond die volle Scheibe ſehen, Entſchleiert zeigten ſich in blauer Luft die Hoͤhen, Im tiefen Strome ſchwamm des Himmels ſchoͤnes Bild, Und freundlich ſaͤuſelte, durchſpielt von linden Weſten, Der Hain mit lichtem Laub und ſilberfarbnen Aeſten,

53.

Doch nach und nach beginnt ein lieblicher Geſang Durch Wieſ' und Hain und um den Strom zu ſchallen. Es ſcheint als dufte rings die Blume ſuͤßen Klang,

Als ſpiele Well' und Wind mit toͤnenden Metallen.

Und auf den Halmen ſchwebt's u. ſchwimmt die Fluth entlang,

In bunten Flammen ſcheint des Haines Gruͤn zu wallen,

Und luftig zieht in drei getrennten Reihn

Der Elfen leichte Schaar durch Wieſe, Strom und Hain. II. Theil, 3