Teil eines Werkes 
2. Band, 10.-20. Gesang (1820)
Entstehung
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26.

Schon war er todt, ich fand die Huͤtte leer; Da ſprach ich zu mir ſelbſt: hier ſollſt du kuͤnftig wohnen; Die Welt hat doch fuͤr dich nun keine Freude mehr, Nur Biarko konnte dir die lange Treue lohnen. So lebt' ich manchen Tag in dieſem dichten Wald Und diente Gott mit Buß' und bruͤnſt'gem Flehen Und betete: Laß mich, o Himmel, bald In deinem Reich den Liebling wiederſehen.

27.

Nun ſetze dich; das Mahl iſt laͤngſt bereit; Doch heller will ich erſt des Heerdes Gluth entzuͤnden, Denn tiefer naht die Nacht den engen Felſenſchluͤnden, Und dunkler wird des Waldes Einſamkeit. Fern brauſ't die Tanne ſchon von ungeſtuͤmen Winden, Der Nabe krachzt, bald iſt es an der Zeit, Und ſichrer laͤßt es ſich beim muntern Feuer weilen, Wenn draußen in dem Forſt die Geiſter ziehn und heulen.