Teil eines Werkes 
1. Band, 1.-9- Gesang (1820)
Entstehung
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Neunter Geſang. 553

128.

Schlaft ſanft, ihr Schoͤnen! Schlaft ohne Sorgen Und traͤumt vom Morgen In dunkler Nacht! Von ſuͤßen Toͤnen Erſchallt die Oede; Der Fels giebt Rede; Der Saͤnger wacht.

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So ſchallte Reinalds Lied, u. ſanft umfieng den Muͤden Der weiche Schlummer jetzt. Das holde Gnadenpfand, Das ihm beim naͤcht'gen Tanz der Zwerge Gunſt be⸗

ſchieden, Entglitt mit leiſem Klang der hingeſunknen Hand. O ſchlummert ſanft, ihr Frommen! Traͤumt im Frieden! Schon iſt der Retter nah', den Gottes Wink geſandt. Wenn droben auf der Welt die fruͤhen Strahlen tagen, Wird euch die dunkle Fluth in's helle Leben tragen.

I. Theil. 38