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Lebens ſeyn. Er theilte mir ſeine kuͤhne Idee mit, ſobald ſein Schmerz ihm erlaubte, davon zu reden. Schon in den Grundzuͤgen der romantiſchen Er⸗ findung erkannte ich den Dichter nicht wieder, der bis dahin allen Dingen eine erheiternde Seite abzu⸗ ſehen gewußt, mit dem 2 nn licismus des Chriſten⸗ thums ſich nie befaßt, uͤberhaupt zur religioͤſen Poeſie weder Anlage noch Neigung zu haben ge⸗ ſchienen hatte. Aber er war auch nicht der Vorige mehr. Der Uebergang vom ſchwaͤrmeriſchen Gluͤcke zu einem Schmerze, von dem er ſich bis dahin keine Vorſtellung machen konnte, hatte allen ſeinen Ge⸗ danken eine andere Richtung gegeben. Das Lieb⸗ liche, an dem ſeine Phantaſie hing, kleidete ſich in die Farben der Schwermuth. Der Kampf des freien Gemuͤths mit dem Schickſale und die religiöſe Hin⸗


