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Auswahl von Hebel's allemannischen Gedichten
Entstehung
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Aber im Wirthshus ſitze no ſpoti nächtligi Gſelle,

und's goht vorne amit Banketiere und Spiele.

„Chrütz iſch Trumpf! Und no ne mol! Und chönnetder di do?

„Gſtoche die! und no ne Trumpf! Und— gſtoche das Herzli!“

's iſch ſcho halber Zwölfi. Will echt mit locki⸗ ger Stirne

iez ke Chnab erſchine? Nei weger! Michel, es endet!

O, wie ſpielſch ſo ſöllich ungſchickt? G'ſtoche das Herzli,

lengt em tief in d'Seel, und alli mol, wenn er e Stich macht,

wiederholts der Grün, und wirft im Michel e Blick zu.

Drüber warnts uf Zwölfi. Mit alliwil ſchlech⸗ tere Charte

ſpielt er allwill ſchlechter, und zahlt afange mit Chride.

Druf hets Zwölſi gſchlage. Jez lengt er mit g'ringletem Finger

friſch in Sack:„Wer wechslet no ne bairiſche Thaler?

Schlechti Münz, Her Michel! Er lengt in glaſige Scherbe,

thut e Schrei, und luegt mit Gruus und

Schrecke der Grün a.