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ter, ein armer Gärtner, ſpäter Soldat unter den Schweizern in franzöſtſchen Dienſten, war ein biederer, wackerer Mann; ſeine Mutter ebenfalls aus dem niedrigſten Stande, eine gemüthliche, fromme Frau, die unſern Hebel mit der größten Sorgfalt erzog, und ihm Got⸗ tesfurcht, Gradheit und Rechtſchaffenheit tief und unerſchutterlich einprägte.—
Hebels Vater ſtarb frühzeitig, und die Mutter fand mit ihrem Kleinen auf der Hau⸗ ſener Eiſenhütte durch Erzpochen ꝛc. ihr dürf⸗ tiges Stückchen Brod, wozu die Arbeit des Knaben, ſobald er nur handlangen konnte, beiſteuerte.
Hebel zeigte ſehr früh in der jaͤmmerlich beſtellten Schule des kleinen Dörfchens ſo auf⸗ fallende Fähigkeiten, daß die zärtliche Mutter eine Gelegenheit, ihn zu einem Vaterfreunde nach Baſel und in die dortige Stadtſchule zu bringen, freudig ergriff. Der Ehrenmann, dem Hebel ſo viel verdankt und eine Zeitlang Vaterſtelle an ihm vertrat, hieß Iſelin, war Unteroffizier und ehemaliger Waffenbruder des Vaters.— Bald verlor auch Hebel ſeine gute Mutter; aber um eben dieſe Zeit hatte der Verwaiſte das Glück, dem Kirchenrath Preu⸗ ſchen in Karlsruhe bekannt zu werden, der ſich einer annahm und ihn guf das Pädagogium


