Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Fruchtlos ſchauten die Wanderer hin in's Thal, und es klagte 2 Jeglicher, daß kein Dank lohne den ſchwie⸗ rigen Pfad. Aber entzuͤckt hob hoch ſich der Geiſt des ſin⸗ nigen Dichters, Und aus leichtem Gewoͤlk ſchuf er ein Zau⸗ bergefild. Form und Geſtalt rang ſchnell aus dem Nichts ſich empor, und bedeut ſam Tagte das Bild, ringsum wallte lebendiger Reiz. Berghoͤhn thuͤrmten ſich kuͤhn, und auf zacki⸗ gen Klippen erhob ſich Dunkel der Wald, und es ſchwamm zitternd der ſilberne See. Inſelchen lockten mit ſtillem Gebuͤſch, leicht⸗ ſchwankende Nachen Wiegten zum heimlichen Sitz harrender Liebe ſich hin, Wieſen verbreiteten rings ihr Bluͤthengewand um des Fluſſes Rollende Fluth, und es ſchwieg ruhend das ſchattige Thal. Alles erſchien mir fern wie ein freundliches Land der Verklaͤrung, Und nicht ſterbliche Luſt laͤchelte dort mir herab. Denn ſchon ſchwamm die erbleichende Gluth tief unter der Dichtung