Teil eines Werkes 
1. Bd. (1847)
Entstehung
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Menge mit ihren Hellebarden wie eine ungeheure Paſtete zertheilten, die Gruppen in zwei gedrängte Haufen, die ſich zu beiden Seiten der Straße aufſtellten und die Mitte der⸗ ſelben frei ließen. In dieſer Mitte ritt der Officier, von dem wir ſchon geſprochen haben und welchem die Bewa⸗ chung des Thores anvertraut zu ſein ſchien, hin und her. Nach einer kurzen Muſterung der Menge, die einer Heraus⸗ forderung ziemlich aͤhnlich ſah, befahl er den Trompetern zu blaſen.

Dies erfolgte augenblicklich und brachte in der Volks⸗ menge eine Stille hervor, die man nach dem Lärm und der Aufregung gar nicht fuͤr moͤglich haͤtte halten ſollen.

Dann trat der Ausrufer mit ſeinem liliengeſchmückten Rocke und dem Wappen der Stadt Paris auf der Bruſt mit einem Papier in der Hand vor und las mit der allen Aus⸗ rufern eigenthuͤmlichen naͤſelnden Stimme:

Kund und zu wiſſen ſei unſerm guten Volke von Paris und der Umgegend, daß die Thore von jetzt an bis ein Uhr Nachmittags geſchloſſen ſind und daß vor dieſer Stunde Niemand in die Stadt hereingelaſſen werden wird und zwar nach dem Willen des Königs und aus Fürſorge des Herrn Oberrichters von Paris.

Der Ausrufer hielt inne, um Athem zu ſchöpfen, und die Umſtehenden benutzten die Pauſe, um ihre Verwunde⸗ rung und ihre Unzufriedenheit durch langgedehntes Pfeifen zu erkennen zu geben, welches der Ausrufer, ohne mit den Wimpern zu zucken, anhörte; dieſe Gerechtigkeit muß man ihm widerfahren laſſen.