Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Damen mich oder Charlotten brauchten, ſie nur pochen durften.

Iſt Jemand in dieſem Gefängniſſe?

Nein.

Nun, ſo erzeigen Sie mir die Gefälligkeit, die Thüre zu öffnen; hier mein Freund Lord Tannlay, ein menſchenfreundlicher Engländer, reiſt um zu ſehen, ob man beſſer daran in franzöſiſchen Gefängniſſen, als in engliſchen. Treten Sie ein, Lord, treten Sie ein.

Und als Vater Courtois die Thüre geöffnet, drängte Roland Sir John in ein Gefängniß, das ein vollkommenes Viereck von zwölf Fuß auf allen Seiten bildete.

O, o! machte Sir John,der Ort iſt traurig.

Sie finden? Nun, mein lieber Lord, das iſt der Ort, wo meine Mutter, die würdigſte Frau, die es auf der Welt gibt, und meine Schweſter, Sie kennen ſie, ſechs Wochen zugebracht, mit der Ausſicht, ihn nicht zu verlaſſen, als um einen Gang nach dem Platz der Baſtion zu machen: bemerken Sie wohl, es iſt fünf Jahre her, meine Schweſter war alſo kaum zwölf Jahre alt.

Aber welches Verbrechen hatten ſie denn be⸗ gangen?

O ein ungeheures Verbrechen: bei dem Jahres⸗ feſte welches die Stadt Bourg am Todestag des Volksfreundes feiern zu müſſen glaubte, weigerte ſich

meine Mutter, meine Schweſter eine der Jungfrauen

machen zu laſſen, welche die Urnen trugen, die die Thränen Frankreichs enthielten. Was wollen Sie? Die arme Frau hatte geglaubt, genug für das Vater⸗ land gethan zu haben, indem ſie ihm das Blut