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„ tin una gelöst zu haben glaube. Lieben Sie das Fiſchen, ah⸗ mein lieber Gaſt? Sie haben hier die Reyſſouſſe en zu Ihren Füßen, wenn Sie die Hand ausſtrecken, ge⸗ ₰ eine Sammlung Leinen und Angeln, welche Edouard
F gehört, eine Sammlung von Netzen, welche Michel gehört. Die Fiſche, Sie wiſſen, das iſt das Letzte, womit man ſich abgibt. Lieben Sie die Jagd? Wir
ich haben den Park von Seillon hundert Schritte von
hier; auf die Bürſchjagd freilich muß man verzichten,
dagegen haben wir Hetzjagd. Die Wälder meiner pot alten Popanze, der Karthauſer, ſcheinen Ueberfluß ti an Säuen, Rehen, Füchſen und Haſen zu haben. die Niemand jagt dort, weil der Wald der Regierung gehört, und die Regierung iſt in dieſem Augenblicke er Niemand. In meiner Eigenſchaft als Adjutant des e Generals Bonaparte werde ich die Lücke ausfüllen nes und wir wollen ſehen, ob Jemand daran Anſtoß
nimmt, daß ich, nachdem wir an der Etſch auf die Ihr Oeſterreicher und am Nil auf die Mameluken Jagd ich gemacht, nun die Wildſchweine, Hirſche, Rehe, Füchſe
und Haſen an der Reyſſouſſe jage. Ein Tag Archäo⸗
4. logie, ein Tag Fiſcherei und ein Tag Jagd. So ei haben wir bereits drei Tage; Sie ſehen, mein lieber unt Gaſt, wir brauchen nur noch für vierzehn bis ſechs⸗ ſie zehn Tage zu ſorgen.“ ein⸗„Mein lieber Roland,“ ſagte Sir John mit ga⸗ tiefer Trauer und ohne auf die wortreiche Improvi⸗
ſation des jungen Offiziers zu antworten;„werden Sie mir nie ſagen, welches Fieber in Ihnen brennt, welcher Kummer Sie durchwühlt?“
„Ach! wahrhaftig,“ machte Roland mit einem Ausbruch durchdringenden und ſchmerzlichen Lachens,


