Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Sie entfalten; als ich Ihre Mutter ſah, ſagte ich mir:So war ganz gewiß meine Mutter! Als ich Ihre Schweſter betrachtete, ſagte ich mir: Wenn ich eine Schweſter gehabt, hätte ich ſie nicht anders ge⸗ wünſcht. Als ich Ihren Bruder umarmte, ſagte ich mir, ich könnte, genau genommen, ein Kind von die⸗ ſem Alter haben und auf dieſe Weiſe etwas auf dieſer Welt hinterlaſſen; während mit dem Charakter, den ich an mir kenne, ich ſterben werde, wie ich ge⸗ lebt, traurig, den Andern zuwider und mir ſelbſt läſtig. Ach! Sie ſind glücklich, Roland; Sie haben Familie, Sie haben Ruhm, Sie haben Jugend, Sie beſitzen, was auch einem Mann nicht ſchadet, Schön⸗ heit. Keine Freude fehlt Ihnen, kein Glück iſt Ihnen verſagt; ich wiederhole es Ihnen, Roland, Sie ſind

ein glücklicher, ſehr glücklicher Menſch!

Wohl! ſagte Roland,aber Sie vergeſſen meine Pulsadergeſchwulſt, Mylord.

Sir John ſah den jungen Mann mit ungläubiger Miene an. Roland ſchien wirklich einer felſenfeſten Geſundheit ſich zu erfreuen.

Ihre Pulsadergeſchwulſt gegen meine Million Renten, Roland, ſagte Lord Tanley mit einem Ge⸗ fühle tiefer Trauer,vorausgeſetzt, Sie geben mir mit Ihrer Pulsadergeſchwulſt dieſe Mutter, welche vor Freuden weint, wenn ſie Sie wiederſieht, dieſe Schweſter, die ſich unpäßlich fühlt vor Glück über Ihre Rückkehr, dieſen Knaben, der ſich an Ihren Hals hängt, wie eine junge und ſchöne Frucht an einen jungen und ſchönen Baum; vorausgeſetzt, daß Sie mir mit alle dem noch dieſes Schloß mit ſeinem kühlen Schatten, dieſen Fluß mit ſeinen grünen und