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deren Grat man die bläuliche Spitze der Berge von Bugney unterſcheidet, welche ſich in die Höhe zu heben ſcheinen, um neugierig über die Schultern ihrer jüngern Schweſtern zu blicken ſcheinen, und zu ſehen, was in dem Ainthale vorgeht.
Im Angeſichte dieſer entzückenden Landſchaft er⸗ wachte Sir John.
Vielleicht zum erſten Male in ſeinem Leben lä⸗ chelte der mürriſche und ſchweigſame Engländer die Natur an; es war ihm, als befände er ſich in einem jener Thäler von Theſſalien, welche Virgil gefeiert, oder an jenen ſüßen Ufern des Lignon, welche Urfé beſungen, deſſen Geburtshaus, was auch die Biv⸗ graphen davon ſagen mögen, drei Viertelmeilen von Noires Fontaines in Trümmer fiel.
Drei leichte Schläge an ſeiner Thüre riſſen ihn aus ſeiner Betrachtung; es war ſein Wirth Roland, der ſich erkundigen wollte, wie er geſchlafen.
Er fand ihn ſtrahlend wie die Sonne, die auf den bereits gelb gewordenen Blättern der Kaſtanien⸗ und Lindenbäume ſpielte.
„O, o! Sir John!“ ſagte er,„erlauben Sie
mir, Ihnen Glück zu wünſchen! ich erwartete einen
Menſchen zu finden, der ſo traurig, wie die armen Karthäuſer mit den langen weißen Kutten, die mir in meiner Jugend ſo große Angſt einflößten, obgleich ich, ehrlich geſagt, nicht leicht der Furcht zugänglich war; und ſtatt deſſen finde ich Sie mitten in unſerem traurigen October lächelnd wie ein Maimorgen.“ „Mein lieber Roland,“ antwortete Sir John, „ich bin beinahe Waiſe; ich verlor meine Mutter am Tage meiner Geburt, meinen Vater im zwölften Dumas, Jehu. I. 12


