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Morgan benützte ſein Privilegium: er ſchützte den Bruder aus Freundſchaft.
VI.
Das Schloß Noires Fontaines.
Das Schloß Noires Fontaines, in das wir ſo eben zwei der Hauptperſonen dieſer Geſchichte be⸗ gleitet, lag auf einem der reizendſten Punkte des Thales, in welchem ſich die Stadt Bourg erhebt. Sein fünf bis ſechs Morgen großer, mit hundert⸗ jährigen Bäumen bepflanzter Park war auf drei Seiten von Sandſteinmauern, die an der Vorder⸗ ſeite ſich in der ganzen Breite in ein ſchönes Schmiede⸗ eiſengitter im Styl der Zeit Ludwig XWW. öffneten, auf der vierten durch die kleine Reyſſouſſe, ein rei⸗ zendes Flüßchen, abgeſchloſſen, das in Journaud entſpringt, das heißt am Fuß der erſten Abſätze des
Jura und das, von Süden nach Norden einen kaum
merkbaren Lauf nehmend, ſich bei der Brücke von Fleurville gegenüber von Pont de Vaux, der Vater⸗ ſtadt Jouberts, der einen Monat vor der Zeit, in der wir uns befinden, in der unglücklichen Schlacht bei Novi getödtet worden war, in die Saone fließt.
Jenſeit der Reyſſouſſe und an ihren Ufern dehn⸗ ten ſich zur Rechten des Schloſſes Noires Fontaines die Dörfer Montagnat und Saint⸗Juſt aus, welche von dem Dorfe Ceyſeriat beherrſcht wurden.
Hinter dem letztern anmuthigen Umriſſe der Hügel des Jura ab, über
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Flecken zeichneten ſich die


