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„Ach!“ rief er,„ich war wirklich undankbar gegen Gott, da das Leben mir noch ſolche Freuden bietet.“
Und er warf ſich ſchluchzend an den Hals von Frau von Montrevel, ohne ſich Sir Johns zu erin⸗ nern, der gleichfalls ſein engliſches Phlegma ſchmel⸗ zen fühlte und in der Stille die Thränen trocknete, die ihm über die Wange rollten und ſein Lächeln näßten.
Der Knabe, die Mutter und Roland bildeten eine entzückende Gruppe von Zärtlichkeit und Rührung.
Plötzlich machte ſich der kleine Edouard, wie ein Blatt, das der Wind mit ſich fortnimmt, von der Gruppe los und rief:
„Und Schweſter Amelie, wo iſt ſie doch?“
Dann eilte er nach dem Hauſe und wiederholte:
„Schweſter Amelie, erwache doch, ſtehe auf, komme herab.“
Und man hörte die Fußtritte und Fauſtſchläge des Knaben, welche an einer Thüre erſchollen.
Es entſtand eine große Stille.
Dann hörte man beinahe ebenſobald den kleinen Edouard, welcher rief:
„Zu Hülfe, Mutter! Zu Hülfe Roland: Schwe⸗ ſter Amelie iſt krank.“
Frau von Montrevel und ihr Sohn ſtürzten in das Haus; Sir John, welcher als vollendeter Rei⸗ ſender in einem Sacke Lancetten und in ſeiner Taſche ein Flacon mit flüchtigen Salzen hatte, ſtieg aus dem
Wagen und ging, einem erſten Triebe folgend, bis nach dem Perron.
Dort blieb er ſtehen, da 6r ſich beſann, daß
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