„Könnt Ihr ſchreiben?“ fragte der Präſident. „Genug, um die drei oder vier fehlenden Worte auszufüllen.“
„Nun ſo ſchreibt hunderttauſend Franken.“
„Der Bretagner ſchrieb und bot dann dem Prä⸗ ſidenten das Papier hin.
„Hier die Empfangsbeſcheinigung, wo iſt das Geld?“
„Bückt Euch, und nehmt den Sack auf, der zu Euren Füßen liegt, er enthält ſechzigtauſend Franken.“
Dann wandte er ſich an einen der Mönche und ſragte
„Montbard, wo ſind die andern vierzigtauſend?“
Der angeredete Mönch öffnete einen Armoire und nahm daraus einen minder umfangreichen Sack, als der, welchen Morgan gebracht, welcher indeß die ziemlich runde Summe von vierzigtauſend Franken enthielt, heraus.
„Damit iſt die Summe vollzählig gemacht,“ ſagte der Mönch..
„Jetzt, mein Freund,“ ſagte der Präſident,„eßt und legt Euch zur Ruhe; morgen müßt Ihr fort.“
„Man erwartet mich dort,“ ſagte der Vendéer, „ich werde eſſen und auf meinem Pferde ſchlafen. Leben Sie wohl, der Himmel ſchütze Sie!“
Und er wollte nach der Thüre gehen, durch die er eingetreten war.
„Wartet,“ ſagte Morgan⸗
Der Bote von Georges blieb ſtehen.
„Neuigkeit für Neuigkeit,“ machte Morgan,„ſaget dem General Cadoudal, daß der General Bonaparte die egyptiſche Armee verlaſſen, vorgeſtern in Freju
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