Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Man denke ſich die Wirkung der Erſcheinung! Selbſt ein Peus ex machina) konnte keine unerwartetere Löſung bringen. Ich frage, welcher von den Gäſten Jean Picot heiße; der, welcher dieſen ausgezeichneten und wohlklingenden Namen führte, nennt ſich. Ich lege die zweihundert Louisd'or vor ihn, indem ich mich im Namen der Geſellſchaft wegen der Beſorg⸗ niſſe entſchuldige, die ihm die Genoſſen Jehus ver⸗ urſacht. Ich tauſche einen freundſchaftlichen Gruß mit Barjols, einen höflichen Gruß mit dem Abbé von Rians aus, welche zugegen waren; ich mache der Geſellſchaft meine Reverenz und gehe. Das iſt wenig; es raubte mir jedoch fünfzehn Stunden, daher dies ſpäte Eintreffen; aber ich erachtete es für beſſer, ſpäter zu kommen und keine falſche Meinung von uns zu hinterlaſſen. Habe ich recht gethan, meine Herren?

Die Geſellſchaft brach in Bravos aus.

Ich finde es nur ſehr unklug, ſagte einer der Anweſenden,daß Sie ſelbſt das Geld dem Citoyen Jean Picot bringen wollten.

Mein lieber Oberſt, antwortete der junge Mann,es gibt ein Sprüchwort italieniſchen Ur⸗ ſprungs, welches ſagt: Wer will, geht, wer nicht will, ſchickt. Ich wollte und ging.

Und wenn das Unglück will, daß Sie eines Tages in die Hände des Directoriums fallen, wird Sie ein loſer Vogel zum Dank für Ihre That ſchleu⸗

*) Gott aus der Maſchine. Im Theater der Alten wurde oft ein Gott auf einer Maſchine herab⸗ gelaſſen, der den Knoten löſte.