Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

145

wird. Man muß ſogar ſagen, daß die Sachen von Zeit zu Zeit mit rührender Anmuth gegangen ſind; ſobald uns der Conducteur ſah, ließ er den Poſtillon anhalten, ich glaube ſogar, daß er hinzugefügt: Ich weiß, was es iſt. Nun, ſagte ich zu ihm; wenn Sie wiſſen, was es iſt, mein lieber Freund, ſo wird es keiner langen Erklärung bedürfen.Das Geld der Regierung? agte er. Allerdings, antwortete ich. Und währeno im Wagen eine große Unruhe entſtand, fügte ich hinzu:Warten Sie, mein Freund, ſteigen Sie vor allem aus und ſagen Sie dieſen Herren und vorzüglich dieſen Damen, daß wir ganz ordentliche Leute ſind, daß man ſie nicht anrühren wird, dieſe Damen, wohlverſtanden; und daß man nur die, welche den Kopf aus dem Schlage ſtecken, aufs Korn nehmen wird. Eine wagte es, meiner Treu; ſie war freilich ſehr ſchön. Ich warf ihr einen Kuß zu; ſie ſtieß einen leichten Schrei aus und flüch⸗ tete ſich dann wieder in den Wagen zurück, wie Ga⸗

lathea; da jedoch keine Weiden in der Nähe waren, ſo verfolgte ich ſie nicht. Während dieſer Zeit wühlte der Conducteur in aller Haſt in ſeiner Kiſte und hatte ſo große Eile, daß er mir mit dem Gelde der Regierung zweihundert Louisd'or gab, welche einem armen Teufel von Weinhändler aus Bordeaur ge⸗

Ah! Teufel! machte derjenige von den Brüdern, welchem der Erzähler den Namen Amiet gegeben, der wahrſcheinlich, wie der Name Morgan, nur ein erdichteter war,das iſt bedauerlich. Du weißt, daß das Directorium, das voll Einbildung iſt Chauffeur⸗

Dumas, Jehu. I. 10