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auf die Augen herabgedrückt, ſchlug der Reiter ſei⸗ nen raſchen Ritt wieder an, den er einen Augen⸗ blick unterbrochen, galoppirte durch Bedarrides und trat, als er bei den erſten Häuſern von Hrange an⸗ gekommen, unter ein großes Thor, das ſich ſogleich hinter ihm ſchloß.
Ein Diener harrte ſeiner und faßte das Thier
beim Zügel. Der Reiter ſprang raſch vom Pferde. „Iſt Dein Herr zu Hauſe?“ fragte er den Diener. „Nein, Herr Baron,“ antwortete dieſer; reiste dieſe Nacht fort und ſagte, wenn Sie kämen und nach ihm fragten, ſo ſolle man Ihnen antworten, daß er in Angelegenheiten der Geſellſchaft reiſe.“ „Gut, Baptiſt, ich bringe ihm ſein Pferd in gutem Stande, wenn auch etwas müde zurück; man muß es mit Wein waſchen und ihm drei bis vier Tage Gerſte ſtatt Hafer geben: das Thier hat unge⸗ fähr vierzig Meilen ſeit geſtern Morgen gemacht.“ „War der Herr Baron damit zufrieden?“ „Sehr zufrieden; ſteht der Wagen bereit?“ „Jd, Herr Baron, ganz angeſpannt in der Re⸗ miſe, der Poſtillon trinkt mit Julien; der Herr hat befohlen, daß man ihn außerhalb des Hauſes be⸗ ſchäftige, daß er ihn nicht kommen ſehe.“ „Er glaubt alſo Deinen Herrn zu fahren?“ „Ja, Herr Baron; hier iſt der Paß meines Herrn, auf den man die Poſtpferde nahm, und da mein Herr mit dem Paß des Herrn Barons nach Bordeaux iſt, und der Herr Baron mit dem Paß meines Herrn nach Genf geht, ſo iſt wahrſcheinlich
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