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Guide in das Hauptquartier zurück und meldete den Tod Sulkowskys, Rolands und ſeiner einundzwanzig Kameraden.
Bonaparte liebte, wie wir ſagten, Roland wie einen Bruder, wie einen Sohn, wie er Eugene liebte; er wollte die Kataſtrophe in all' ihren Details wiſſen und fragte den Guide.
Der Guide hatte einen Araber Sulkowsky den Kopf ſpalten und dieſen an den Sattelknopf befeſti⸗ gen ſehen.
Was Roland betraf, ſo war ſein Pferd getödtet worden. Er ſelbſt war aus den Bügeln geſprungen und hatte einen Augenblick zu Fuße gekämpft, aber bald war er in einem Gewehrfeuer, das beinahe Mann an Mann entſtanden, verſchwunden.
Bonaparte ſtieß einen Seufzer aus, vergoß eine Thräne, murmelte:„Noch einer!“ und ſchien nicht mehr daran zu denken.
Nun fragte er, zu welchem Stamme dieſe Araber gehörten, welche ihm ſo eben zwei Menſchen getödtet, die er innig geliebt.
Er erfuhr, daß es ein Stamm von ununterjoch⸗
ten Arabern ſei, deren Dorf ungefähr zehn Stunden
entfernt war.
Bonaparte ließ ihnen einen Monat, damit ſie ſicher an ihre Strafloſigkeit glaubten; als dieſer je⸗ doch um war, befahl er einem ſeiner Adjutanten, Namens Croiſier, das Dorf zu cerniren, die Hütten niederzubrennen, den Männern die Köpfe abzuhauen, die Köpfe in Säcke zu thun und den Reſt der Ein⸗ wohner, das heißt die Frauen und Kinder, nach Cairo zu bringen.


