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randrien; am 25. zog Bonaparte in Cairo ein, nach⸗ dem er die Mamelucken in Schebreiſſe und bei den
Pyramiden geſchlagen.
Während dieſer Reihe von Märſchen und gän⸗ pfen war Roland der Offizier geweſen, wie wir ihn kennen, heiter, muthig, geiſtvoll, der verzehrenden
Hitze ver Tage und der eiſigen Kälte der Nächte
trotzend, und ſich als Held oder Narr mitten unter die türkiſchen Säbel oder die beduiniſchen Kugeln ſtürzend.
Außerdem hatte er während der vierzigtägigen Ueberfahrt den Dolmetſcher Ventura nicht verlaſſen; ſo daß es ihm mit ſeiner bewundernswerthen Leich⸗ tigkeit gelungen war, das Arabiſche nicht gerade ge⸗ läufig zu ſprechen, aber ſich wenigſtens in dieſer Sprache verſtändlich zu machen.
Auch geſchah es häufig, daß, wenn der Oberge⸗ neral ſich nicht gerade an den geſchwornen Dolmetſcher wenden wollte, es Roland war, dem er auftrug, ge⸗ wiſſe Mittheilungen an die Muftis, Ulemas und Scheiks zu machen.
Während der Racht vom 20. auf den 21. October empörte ſich Cairo; um fünf Uhr Morgens erfuhr man den Tod des Generals Dupuy, der durch einen Lanzenſtich getödtet worden; um acht Uhr Morgens, als man Herr der Inſurrection zu ſein glaubte, ſprengte ein Adjutant des verſtorbenen Generals herbei mit der Meldung, daß die Beduinen vom Lande das Rab⸗el⸗Naſſar oder Siegesthor bedrohen.
Bonaparte frühſtückte mit ſeinem Adjutanten Sulkowsky, welcher bei Salehyeh ſchwer verwundet


