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ganze Familie in Verzweiflung und vernichtete viel⸗ leicht die Zukunft ſeines jungen Kameraden.
Mit der raſchen Entſchloſſenheit, die eine der charakteriſtiſchen Eigenſchaften ſeines Vaters war, entſchied er ſich ſogleich dafür, den Gouverneur um eine Audienz zu bitten, indem er dem Aufſeher em⸗ pfahl, die Abreiſe Louis' nicht zu beſchleunigen.
Bonaparte war ein ausgezeichneter Schüler, ſehr
beliebt in der Schule, und ſehr geachtet bei Marquis
Timburce Valence; ſein Verlangen wurde ihm deß⸗ halb augenblicklich bewilligt.
Bei dem Gouverneur eingeführt, erzählte er ihm Alles, und ohne Valence im mindeſten mit Schuld zu belaſten, ſuchte er Louis Unſchuld zu erweiſen.
„Iſt das wahr, was Sie mir da erzählen?“ fragte der Gouverneur.
„Fragen Sie Ihren Neffen ſelbſt, ich beziehe mich auf das, was er Ihnen ſagen wird.“
Man ſchickte nach Valence. Er hatte die Aus⸗ ſtoßung Louis' erfahren und kam von ſelbſt, ſeinem Onkel zu erzählen, was vorgefallen.
Seine Erzählung ſtimmte vollſtändig mit der von Bonaparte überein.
„Gut,“ ſagte der Gouverneur,„Louis wird nicht gehen, ſondern Du; Du biſt im Alter, die Schule zu verlaſſen.“
Dann läutete er und ſagte zu der Ordonnanz:
„Man gebe mir die Tabelle der vacanten Unter⸗ lieutenantsſtellen.“
Am ſelben Tage wurde dringend um eine Unter⸗ lieutenantsſtelle für den jungen Valence bei dem Miniſter gebeten.
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