Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

e⸗

*

*

109

bereit zu halten habe, noch am ſelben Tage nach Bourg zu ſeiner Mutter zurückzukehren.

Louis antwortete, in zehn Minuten ſei ſein Pack gemacht und in einer Viertelſtunde werde er die Schule verlaſſen haben.

Von der Ohrfeige, die er ſelbſt erhalten, ſagte er kein Wort.

Die Antwort erſchien dem Marquis Timburce Valence mehr als reſpectwidrig; er hatte gute Luſt, den Unverſchämten auf acht Tage ins Carcer zu ſchicken, aber er konnte ihn nicht zu gleicher Zeit ins Carcer ſchicken und vor die Thüre ſetzen.

Man gab dem Knaben einen Aufſeher, der ihn erſt verlaſſen durfte, wenn er ihn in den Wagen von Macon geſetzt. Frau von Montrevel ſollte da⸗ von unterrichtet werden, um ihren Sohn beim Aus⸗ ſteigen aus dem Wagen zu empfangen.

Vonaparte begegnete den jungen Mann, beglei⸗ tet von ſeinem Aufſeher, und bat ihn um eine Er⸗ klärung dieſer Art von Connetabelngerichtswache, welche ſeiner Perſon beigegeben ſei.

Ich würde Ihnen das erzählen, wenn Sie noch mein Freund wären, antwortete der Knabe;aber Sie ſind es nicht; warum kümmern Sie ſich um das, was mir Gutes oder Schlimmes begegnet?

Bonaparte machte dem Aufſeher ein Zeichen, welcher, während Louis ſein kleines Bündel ſchnürte, mit ihm an der Thüre ſprach.

Er erfuhr nun, daß der Knabe aus der Schule gejagt ſei.

Dieſe Maßregel war ſehr ſtreng: ſie brachte eine