Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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M

zögernd,ohne indiskret zu ſein, Ihr Anerbieten an⸗ nehmen?

Ich glaube wohl, und Sie werden Allen, na⸗ mentlich mir Freude bereiten..

Ich nehme alſo an.

Bravo! Gut denn, wann wollen Sie gehen?

Wann es Ihnen beliebt! Mein Wagen war an⸗ geſpannt, als Sie Barjols den unglücklichen Teller an den Kopf warfen; da ich jedoch ohne dieſen Teller Ihre Bekanntſchaft niemals gemacht hätte, ſo bin ich zufrieden, daß Sie's gethan: ja, ſehr zufrieden.

Wollen Sie, daß wir dieſen Abend abreiſen?

Augenblicklich. Ich will dem Poſtillon ſagen, daß er einen ſeiner Kameraden mit andern Pferden ſchickt und wenn Poſtillon und Pferde da ſind, gehen wir.

Roland machte ein Zeichen der Zuſtimmung.

Sir John ging weg, um ſeine Befehle zu geben und kam dann wieder, um zu ſagen, daß er ſo eben Cotelettes und ein kaltes Geflügel habe ſerviren aſſen.

Roland nahm das Felleiſen und ging hinab.

Der Engländer ſtellte ſeine Piſtolen wieder in die Wagentruhe.

Beide aßen ein wenig, um die ganze Racht ohne Aufenthalt fahren zu können, und als es neun Uhr auf der Egliſe des Cordeliers ſchlug, machten ſich's beide in dem Wagen bequem und verließen Avignon,

wo ihre Durchreiſe einen neuen Blutflecken hinter⸗ ließ, Roland mit der Sorgloſigkeit ſeines Charak⸗

ters, John Tanlay mit der Gleichgültigkeit ſeiner Nation.