Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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Ohne ein Wort zu ſprechen, legte der Engländer die drei Briefe vor Roland.

Der junge Mann warf die Blicke auf die Adreſſen, nahm den, welcher für ſeine Mutter beſtimmt war, entſiegelte ihn und las.

Als er eine Zeitlang geleſen, rollten dicke Thränen über ſeine Wangen.

John betrachtete mit Erſtaunen dieſes neue Ge⸗ ſicht, unter dem ihm Roland erſchien.

Er hätte bei dieſer vielſeitigen Natur Alles für möglich gehalten, nur nicht, daß ſie Thränen ver⸗ gieße, die leiſe aus den Augen quollen.

Dann ſchüttelte Roland den Kopf und ohne im mindeſten auf die Anweſenheit Sir Johns zu achten, murmelte Roland:

Die arme Mutter! ſie hätte wohl ſehr geweint, vielleicht iſt es ſo beſſer: die Mütter ſind nicht dazu da, ihre Kinder zu beweinen!

Und mit einer mechaniſchen Bewegung zerriß er den an ſeine Mutter geſchriebenen Brief, dann den an ſeine Schweſter und zuletzt den an General Bonaparte.

Darauf verbrannte er ſorgfältig alle Stücke.

Nach alle dem läutete er dem Zimmermädchen:

Bis zu welcher Stunde kann man die Briefe auf die Poſt geben? fragte er.

Bis ſechs ein halb, antwortete dieſe,Sie haben nur noch einige Minuten.

Dann warten Sie..

Er nahm eine Feder und ſchrieb:

Dumas, Jehu. I. 7