Teil eines Werkes 
1. Bd. (1857)
Entstehung
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kurz erſcheinen zu laſſen, voll mne Einfälle und hinreißender Luſtigkeit; je mehr er ſich dem Kampf⸗

platz näherte, deſto größer wurde ſeine gute Laune.

Wer die Urſache dieſer Fahrt nicht gekannt, würde ſich nicht haben träumen laſſen, daß der unermüdlich plaudernde und beſtändig lachende junge Mann einer Todesgefahr entgegenging.

Am Dorf l'Isle mußte man aus dem Wagen ſteigen. Man erkundigte ſich: Roland und Sir John

waren zuerſt auf dem Platze.

Sie begaben ſich auf den Weg, der nach der Quellè führte.

O, o, ſagte Roland,hier muß ein ſchönes Echo ſein.

Er ſtieß ein bis zwei Schreie aus, auf welche das Echo mit großer Gefälligkeit antwortete.

Ah! wirklich, ſagte der junge Mann,ein prachtvolles Echo. Ich kenne nur das der Scinon⸗ nette in Mailand, das damit zu vergleichen wäre. Warten Sie, Mylord.*

Und er begann mit Modulationen, welche eine be⸗ wundernswerthe Stimme und eine ausgezeichnete Methode verriethen, ein Tyrolerlied zu ſingen, wel⸗ ches wie eine Ausforderung der menſchlichen Kehle durch die empörte Muſik erſchien.

Sir John betrachtete und lauſchte Roland mit einem Staunen, das er zu verheimlichen ſich nicht mehr die Mühe gab.

Als der letzte Ton in der Höhlung des Berges verklungen, ſagte Sir John:

Ich glaube, Gott verdamm n. daß Si den Spleen haben.